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    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden von Geraldine Pellet
     

    «Wurmkur fürs Pferd – selektive oder konventionelle Entwurmung?»

    Die Entwurmung unserer Pferde ist ein Thema, das uns alle seit vielen Jahren beschäftigt. Mittlerweile ist den meisten Reiterinnen und Reitern bekannt, dass Pferde von Wurmbefall betroffen sein können und deshalb ein Parasitenmanagement notwendig ist. Einerseits gibt es viele Ställe, in denen konventionell quartalsweise entwurmt wird und andererseits hört man von immer mehr Betrieben, die auf selektive Entwurmung umgestiegen sind. Da vielen Pferdemenschen die selektive Entwurmung noch nicht bekannt ist, möchten wir euch diese Variante heute vorstellen.

    Warum sollten wir unsere Pferde überhaupt entwurmen? Während Wildpferde zur Nahrungsaufnahme ständig weiterziehen und so den kotbesetzten, wurmbefallenen Stellen einfach aus dem Weg gehen können, halten wir eine anzahlmässig grosse Anzahl Pferde auf begrenztem Weideland. Diese

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    Druse

    (1306 x gelesen)
    Jan 30 2019

    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden von Gerladine Pellet

    «Pferdekrankheit: Druse»

    Ein Blick auf die Meldeliste von www.equinella.ch zeigt, dass wir in der Schweiz im Jahr 2017 rund 17 Betriebe mit mindestens einem bis acht an Druse erkrankten Pferden hatten. Es handelt sich dabei also nicht gerade um eine seltene Krankheit. Equinella fasst Druse wie folgt zusammen: «Die Druse ist eine hochanstreckende und seit Jahrhunderten beschriebene Erkrankung der oberen Atemwege des Pferdes. Verursacht wird sie durch eine Infektion mit dem Bakterium Streptokokkus equi ssp. equi. Meist sind jüngere Pferde betroffen, aber auch ältere Tiere können erkranken. Druse wird sowohl durch direkten Kontakt mit dem erkrankten Tier als auch indirekt via verunreinigte Futtergeschirre, Tränkeeimer, Tränkewasser und dergleichen von einem Pferd aufs nächste übertragen. Der Druse-Erreger kann in der Umwelt Wochen bis Monate überleben. Nach der Ansteckung dauert es 3 bis 14 Tage, bis die

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    Okt 17 2018

    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden

    «Influenza, Skalma, Pferdegrippe»

    Die Pferdegrippe ist eine hochanstreckende Virusinfektion der oberen und unteren Atemwege des Pferdes. Die Krankheit unterscheidet sich durch ihren typischen Verlauf von anderen Atemwegserkrankungen wie z. B. Druse und betrifft sämtliche Equiden. Die Übertragung der Krankheit erfolgt im Umkreis von bis zu 40m via Tröpfcheninfektion bzw. über das Hustensekret. Die Anstreckungsgefahr ist insbesondere dort hoch, wo viele Pferde aus unterschiedlichen Betrieben zusammentreffen. Bei einer Infektion greifen die equinen Influenzaviren vorwiegend die Schleimhaus des Atmungstraktes des Pferdes an.

    Zu den typischen Symptomen der Pferdegruppe gehören Fieberschübe, Husten, Nasenausfluss, Atemprobleme und eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens. Bei Verdacht auf Influenza entnimmt der Tierarzt eine Sekretprobe oder ein Abstrich des Rachens und führt einen Schnelltest durch bzw. ermittelt den Vi

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    Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden – heute: Haltung, Gesundheit & Fütterung
     

    «Herbst – Die Zeit des Eindeckens und Scherens»

    Die Tage werden wieder deutlich kürzer, das Thermometer sinkt. Der Herbst ist angekommen – Zeit die Sommerkleider wieder zu verstauen und wärmere Geschütze aufzufahren. Wenn ich eine Jacke anziehen muss, um nicht zu frieren, dann wird es meinem Pferd doch auch so gehen? Die anderen Pferde sind bereits eingedeckt – soll ich deshalb mein Pferd trotz Herbstsonne auch schon eindecken?

    Zum Thema Eindecken und Scheren bestehen viele Unsicherheiten und Mythen. Viele Pferdebesitzer handeln nach ihrem Gefühl oder orientieren sich an anderen Reitern. Dabei geht oft vergessen, dass die Thermoregulation des Pferdes nicht mit dem Menschen zu vergleichen ist. Wusstest du, dass Pferde viel besser mit kalten Temperaturen umgehen können, als wir Menschen? Während wir schon ab 20 Grad zu einem Pullover greifen, reicht der thermoneutrale Ber

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    Hinterlegungsvertrag

    (1771 x gelesen)
    Sep 18 2018

     «Pensionsvertrag – Kündigungsfrist & Co.»

    Braucht es einen Vertrag, wenn ich mein Pferd in einem Pensionsstall habe? Wie lange ist die Kündigungsfrist bei einem Pensionsvertrag? Immer wieder tauchen bei Pferdemenschen Fragen bezüglich Pensionsvertrag auf.

    Pferdepensionsverträge sind Hinterlegungsverträge und keine Mietverträge für einen Stallplatz. Aus rechtlicher Sicht bedeutet das, dass der Stallbesitzer als Aufbewahrer dem Pensionär als Hinterleger die sichere Aufbewahrung des hinterlegten Gegenstandes, d. h. des Pferdes, schuldet. Im Gegenzug schuldet der Pensionär dem Stallbesitzer das vereinbarte Entgelt. Während bei einem Selbstversorger, der nur einen Stall ohne weitere Dienstleistungen mietet, durchaus von einem Mietvertrag gesprochen werden kann, kann bei einem klassischen Pensionsvertrag von einem Hinterlegungsvertrag ausgegangen werden. Dies deshalb, weil nebst dem Stallplatz auch weitere Dienstleistungen beinhaltet sind. Dazu gehören z.B. die F

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