Juni 26 2019

Aus dem täglichen Wahnsinn mit Pferden – heute: Haltung, Gesundheit & Fütterung von Geraldine Pellet

«Achtung giftig – Giftpflanzen»

Unsere Pferde können an vielen Stellen Giftpflanzen begegnen – sei es auf der Weide, bei einem Ausritt oder ein Blumenbouqet auf einem Turnier. Doch auch im Heu oder in Silage können sich giftige Pflanzen befinden. Während frische Giftpflanzen häufig einen bitteren Geschmack haben und so von Pferden gemieden werden, verlieren sie durch die Verarbeitung und Trocknung ihre Bitterkeit, nicht aber ihre Toxine.

Vergiftungen können bei Pferden unterschiedliche Symptome hervorrufen, die selten klar auf eine Vergiftung hindeuten. Mögliche Symptome sind Rastlosigkeit, Ansammlungen von Schaum im Maulbereich, Blindheit, apathisches Verhalten, Krämpfe, Lähmungen, Muskelzittern, Durchfall, Lebervergiftungen usw. Eine starke Vergiftung kann innerhalb weniger Minuten zum Tod des Pferdes führen.

Nachfolgende Pflanzen sind für Pferde bereits ab ein paar Gramm tödlich:

  • Herbstzeitlose
  • Goldregen
  • Eibe
  • Falsche Akazie
  • Schwarze Tollkirsche
  • Schwarzes Bilsenkraut
  • Roter Fingerhut
  • Adlerfarn
  • Gefleckter Schierling
  • Blauer Eisenhut
  • Maiglöckchen
  • Jakobskreuzkraut
  • Lebensbaum

Die beste Art, wie du dein Pferd vor Giftpflanzen schützen kannst, ist, dass du dich mit diesem Thema befasst. Wenn du die giftigen Pflanzen erkennst, kannst du Weide, Heu etc. kontrollieren. Im Fall von Giftpflanzen gilt: Prävention ist besser als heilen. Bei einem Verdacht auf eine Vergiftung solltest du unverzüglich einen Tierarzt kontaktieren, denn je nach Pflanze zählt jede Minute.

Literatur zum Thema Giftpflanzen:

Kavallo Giftpflanzen Poster (erhältlich bei www.kavallo.ch und www.proequishop.ch
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